Steinheimer Becken, Einschlagkrater in Steinheim am Albuch, Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Steinheim-Krater ist eine kreisförmige Vertiefung in Baden-Württemberg mit einem Durchmesser von 3,8 Kilometern und einem zentralen Hügel, der 50 Meter über dem Kraterboden aufsteigt. Das Gelände ist mit Informationstafeln gekennzeichnet und bildet ein geschütztes Naturschutzgebiet, das Wanderer auf verschiedenen Pfaden durchqueren können.
Der Einschlag ereignete sich vor etwa 14,3 Millionen Jahren während der Mittleren Miozän-Zeit, als ein Meteorit die Erde traf. Nach dem Aufprall entstand ein See, der sich mit Sedimenten füllte und Fossilien aus dieser fernen Zeit bewahrte.
Das Kratermuseum in Sontheim zeigt Gesteine und Mineralien aus der Zeit nach dem Einschlag und lädt Besucher zu geführten Wanderungen ein. Menschen kommen hierher, um die Geschichte des Platzes durch Ausstellungen und Wege in der Natur zu entdecken.
Der Ort liegt etwa 40 Kilometer westlich des Nördlinger Ries und ist über Wanderwege leicht zu erkunden. Besucher sollten angemessene Kleidung für längere Spaziergänge und wechselndes Wetter mitbringen, da das Gelände offen und der Weg teilweise uneben ist.
Das Kratergebiet enthält fossilienreiche Seesedimente aus der Miozän-Zeit, die seltene Einblicke in die frühere Tierwelt geben. Diese Ablagerungen wurden 1905 erstmals mit eigenen Schockkelchen-Strukturen dokumentiert, die nur bei Meteoriteneinschlägen entstehen.
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