Leipheim, Gemeinde in Deutschland
Leipheim ist eine kleine Stadt in Bayern an der Donau, etwa fünf Kilometer westlich von Günzburg gelegen. Der Ort umfasst mehrere Stadtteile wie Riedheim und Weissingen und hat rund siebentausendvierhundert Einwohner.
Leipheim erhielt im Mittelalter von der Familie Güß von Güssenberg das Marktrecht und wurde Mitte des 16. Jahrhunderts protestantisch. Im frühen 19. Jahrhundert wurde der Ort Teil Bayerns nach der Mediatisierung, und eine Eisenbahnlinie verband ihn mit anderen Regionen.
Der Name Leipheim geht auf die Familie Güß von Güssenberg zurück, die lange Zeit die Gegend prägte. Heute sieht man im Ort traditionelle Bauten und ein ruhiges Dorf, wo Bewohner ihre bayerischen Bräuche pflegen und sich regelmäßig treffen.
Der Ort ist einfach mit Bus oder Auto erreichbar, und es gibt ruhige Wege zum Spaziergang entlang der Donau. Besucher finden die Postleitzahl 89340 und können sich in der überschaubaren Größe des Ortes leicht zurechtfinden.
Während des Zweiten Weltkriegs war hier ein Flugfeld stationiert, von dem aus die Messerschmitt Me 262, der erste Düsenjäger der Welt, startete. Nach dem Krieg diente das Gelände zur Unterbringung von Holocaust-Überlebenden.
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