Benediktinerkloster Kastl, Benediktinerkloster in Kastl, Deutschland
Kastl Abbey ist ein Benediktinerkloster in der Lauterachtal-Region Bayerns mit einer Zwingerfestung, einem Kreuzgang und einem Torturm innerhalb seiner Steinmauern. Diese verschiedenen Bauteile bilden eine in sich geschlossene Anlage, die sowohl als Kloster als auch als befestigte Struktur konzipiert wurde.
Das Kloster wurde 1103 von Graf Berengar II. von Sulzbach gegründet und dem heiligen Petrus sowie den Grafen Friedrich und Otto von Kastl-Habsberg geweiht. Over die folgenden Jahrhunderte wechselten verschiedene Orden die Gemeinschaft, darunter Jesuiten und später die Johanniter.
Der Name des Klosters kommt von seiner befestigten Lage in einem Tal, die Mönche prägten das Leben hier über Jahrhunderte. Die Gebäude zeigen durch ihre Architektur verschiedene religiöse Traditionen, die hier nacheinander gelebt wurden.
Das Kloster befindet sich in der Gemeinde Kastl in der Lauterachtal-Region, zugänglich über die Adresse Klosterburg 4. Der Ort liegt in einem Tal, das die Besichtigung der befestigten Anlage mit ihrer natürlichen Umgebung verbindet.
Die Anlage bewahrt die sterblichen Überreste der Prinzessin Anna, die 1319 im Alter von 18 Monaten starb. Sie war die Tochter von Kaiser Ludwig IV. und wird in einem Raum innerhalb des Klosters verehrt.
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