Museum Koenig, Naturkundemuseum in Poppelsdorf, Bonn, Deutschland
Das Museum Koenig ist ein naturhistorisches Museum im Bonner Stadtteil Poppelsdorf, das Ausstellungen zu globalen Ökosystemen und wissenschaftlichen Forschungssammlungen beherbergt. Die Räume verteilen sich auf mehrere Stockwerke mit Dioramen, die Tiere in nachgebildeten Lebensräumen präsentieren.
Alexander Koenig legte am 3. September 1912 den Grundstein des Hauptgebäudes nach Plänen von Gustav Holland. Der Rohbau wurde 1914 beschlagnahmt und diente als Lazarett, danach bis 1926 als Kaserne britischer und französischer Truppen. 1929 übergab Koenig das Museum dem Deutschen Reich, eröffnet wurde es am 13. Mai 1934. Am 1. September 1948 fand in der großen Halle der Festakt zum Zusammentritt des Parlamentarischen Rates statt; die präparierten Giraffen wurden verhüllt, weil sie nicht entfernt werden konnten.
Das Museum zeigt mehr als 300.000 Tierpräparate in naturgetreuen Szenen, von Regenwäldern bis zu Polargebieten. Die Besucher können tropische Arten neben Wüstenbewohnern entdecken und erleben, wie jeder Lebensraum mit seiner Tierwelt zusammenhängt.
Die Eingangshalle befindet sich an der Adenauerallee 160 und ist von der Bonner Innenstadt aus in wenigen Minuten erreichbar. Das Haus öffnet dienstags bis sonntags ab 10 Uhr, mittwochs sogar bis 21 Uhr.
Die Giraffen in der großen Halle wurden am 1. September 1948 bei der Feier zum Zusammentritt des Parlamentarischen Rates mit Tüchern verhüllt, weil man sie nicht entfernen konnte. Die heute sichtbaren Präparate stehen unter dem Glasdach des Lichthofs.
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