Tuntenhausen, Gemeinde in Deutschland
Tuntenhausen ist ein kleines Dorf in der Region Rosenheim in Oberbayern mit etwa 57 Dörfern und Weilern als Teil des Gemeindegebietes. Das Dorf erstreckt sich über sanfte Hügel mit offenen Feldern und Waldflecken, wobei traditionelle Bauernhöfe und Wohnhäuser mit Ziegeldächern das Bild prägen.
Das Dorf kann auf eine Geschichte von mehreren hundert Jahren zurückblicken, wobei die Kirche dem Hl. Georg gewidmet ist und seit langem das zentrale Element der Gemeinde bildet. Die Wallfahrtsbasilika wurde nach einem Wunder im 15. Jahrhundert zu einem Wallfahrtsort und erhielt erst durch Papst Pius XII. den Status einer Basilika.
Der Ortsname Tuntenhausen wird manchmal scherzhaft als "Sissy-Stadt" übersetzt und verleiht dem Platz eine gewisse Eigenständigkeit. Das dörfliche Leben konzentriert sich um die Kirche und die Landwirtschaft, wobei Nachbarschaften sich noch persönlich kennen und sich in den ruhigen Straßen begegnen.
Das Dorf ist auf kleineren Straßen und Feldwegen am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden und ermöglicht einen entspannten Zugang zur ländlichen Gegend. Die nahe gelegene Bahnstation Ostermünchen mit stündlichen Verbindungen bietet eine praktische Möglichkeit, die Umgebung zu erreichen oder größere Städte zu besuchen.
Das Kloster Beyharting in der Nähe war einst Heimat Augustinermönche und besitzt Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. In der erweiterten Umgebung finden sich zudem mehrere mittelalterliche Kirchen verschiedener Baustile und das Renaissance-Schloss Maxlrain mit charakteristischen Zwiebeldächern.
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