Ebrach, Markt in Deutschland
Ebrach ist eine Marktgemeinde im Steigerwald, einem bewaldeten Hügelland zwischen Bamberg und Würzburg. Der Ort wird von einem ausgedehnten ehemaligen Klosterkomplex geprägt, zu dem eine gotische Kirche und mehrere historische Nebengebäude gehören.
Zisterziensermönche gründeten 1127 ein Kloster im Ebrachtal, das sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer der reichsten Abteien Frankens entwickelte. Nach der Auflösung des Klosters 1803 blieb die Kirche erhalten und dient bis heute als Pfarrkirche.
Der Name des Ortes leitet sich vom Fluss Mittlere Ebrach ab, der durch das Tal fließt. Die Klostergebäude prägen noch heute das Ortsbild und sind bei einem Spaziergang durch den Ort gut zu erkennen.
Das Klostergelände ist über Fußwege zugänglich, und Führungen bieten einen guten Einblick in die Geschichte des Komplexes. In der Umgebung gibt es Wanderwege durch den Steigerwald sowie einen natürlichen Badesee und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort.
Die Klosterkirche hat für ein Dorfgotteshaus eine ungewöhnlich große Zahl an Fenstern, was auf ihre gotische Bauweise zurückgeht. Im Inneren befindet sich eine Orgel mit 36 Registern, die bis heute für Gottesdienste und Konzerte genutzt wird.
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