Schelling-Salon, Historische Gaststätte und Baudenkmal in Maxvorstadt, München, Deutschland.
Das Schelling-Salon ist ein Wirtshaus in der Schellingstrasse 54 mit dunkler Holzausstattung, Zeitungsständern und mehreren Billardzimmern verteilt über den großzügigen Innenraum. Die Räume sind mit klassischen Holzmöbeln eingerichtet und bewahren das Aussehen aus früheren Zeiten.
Das Wirtshaus wurde 1872 gegründet und überstand beide Weltkriege unter der Leitung von Engelbert Mehr, dem Sohn des Gründers Silvester Mehr. Es bleibt bis heute in Familienbesitz und wird über Generationen hinweg betrieben.
Der Salon war über Jahrzehnte ein Treffpunkt für Münchner Intellektuelle und Künstler, die hier diskutierten und Billard spielten. Seine dunklen Holzvertäfelungen und die gemütliche Ausstattung schufen die richtige Umgebung für diese Zusammenkünfte.
Das Lokal ist Donnerstag bis Montag ab 10 Uhr geöffnet und serviert bayerische und tiroler Küche zu moderaten Preisen. Besucher sollten beachten, dass es verschiedene Räume gibt und mehrere Billardzimmer vorhanden sind, die erkundet werden können.
Der junge Adolf Hitler wurde einmal des Lokals verwiesen, weil er seine Rechnung nicht bezahlte, woraufhin er seine Treffen an einen anderen Ort verlegte. Diese Episode zeigt, dass selbst zukünftige berühmte Figuren hier nicht willkommen waren, wenn sie ihre Verpflichtungen nicht erfüllten.
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