Russisch-Orthodoxe Kirche, Orthodoxe Kirche in Dresden, Deutschland
Die Russisch-Orthodoxe Kirche ist ein Gotteshaus mit fünf blauen Zwiebeldächern und einem 40 Meter hohen Glockenturm mit goldener Spitze. Der Bau aus Stein zeigt den typischen russischen Baustil und wirkt durch seine Form und Farben sehr auffällig in der Stadt.
Der Bau entstand zwischen 1872 und 1874 nach Plänen von Harald Julius von Bosse und Karl Weissbach als Kirche für russische Diplomaten im Königreich Sachsen. Nach der Zerstörung der Stadt 1945 blieb das Gebäude weitgehend erhalten und wurde in den 1990er Jahren aufgebaut.
Die Kirche ist ein Ort, an dem russisch-orthodoxe Traditionen bis heute gelebt werden. Man spürt dies in den alten Ikonen und der Art, wie der Raum gestaltet ist, die beide an die Geschichte der russischen Gemeinde in Dresden erinnern.
Das Gebäude steht unter der Verwaltung der Moskauer Patriarchie und liegt in der Fritz-Löffler-Straße 19. Für den Besuch des Inneren solltest du vorher Kontakt aufnehmen, da nicht alle Zeiten für Besucher offen sind.
Die Kirche besitzt Ikonen, die über 200 Jahre alt sind und die Kunsttradition der Ostkirche bis heute bewahren. Diese religiösen Kunstwerke zeigen, wie lange diese Gemeinde bereits in Dresden ist und was sie hier bewahrt hat.
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