Beckenberg, Berg in Kottmar, Deutschland
Der Beckenberg ist ein Berg in der Lausitzer Bergland-Gebirgskette in Sachsen mit einer Höhe von etwa 407 Metern. Auf seiner Spitze steht eine Berggasthof, die das Landschaftsbild prägt und als Anlaufstelle für Wanderer dient.
1759 wurden auf der Kuppe eine Windmühle, ein Wohnhaus und eine Scheune errichtet, nachdem der Zittauer Stadtrat dies erlaubt hatte, weil die Eibauer Wassermühlen zu wenig mahlten; damals hieß der Berg Becker- oder Bäckerberg. Die Mühle lief bis 1900. Ab 1810 führte die Landbrauerei Eibau Quellwasser vom Beckenberg über eine hölzerne Leitung heran, wofür der Müller die Konzession zum Bierausschank erhielt.
Die Berggasthof Beckenbergbaude wurde 1905 errichtet und dient seitdem als Gaststätte; zu DDR-Zeiten war sie zudem Ferienheim und Kinderferienlager des VEB Bekleidungswerke Neugersdorf. Der Name des Berges rührt wohl von seiner isolierten Lage etwa 50 Meter über dem Eibauer Talbecken her; bis ins 19. Jahrhundert hieß er noch Becker- oder Bäckerberg.
Die Wanderwege zum Berg sind markiert und führen Besucher sicher nach oben, mit Parkplätzen in der Nähe der Berggasthof. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Öffnungszeiten der Herberge im Voraus zu überprüfen.
Der Berg hieß lange Becker- oder Bäckerberg, nach der 1759 mit Wohnhaus und Scheune auf dem Gipfel errichteten Windmühle, die bis 1900 lief. Der Müller erhielt als Gegenleistung für das vom Beckenberg zur 1810 gegründeten Eibauer Brauerei geleitete Quellwasser die damals schwer erhältliche Konzession zum Bierausschank.
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