Schloss Fürstenried, Barockpalast im Südwesten von München, Deutschland
Fürstenried ist ein Barockpalast im Südwesten Münchens mit einer mittigen Struktur, die von zwei Pavillons links und rechts flankiert wird. Die Gebäude sind durch Verbindungstrakte miteinander verknüpft, wodurch ein großzügiges Ensemble entsteht.
Der Architekt Joseph Effner erbaute das Schloss zwischen 1715 und 1717 für Kurfürst Max Emanuel und wandelte es von einem Jagdanwesen in ein Residenzschloss um. Nach seiner Fertigstellung diente es dem bayerischen Hof als Sommerresidenz außerhalb der Stadt.
Das Gebäude beherbergt seit 1925 ein katholisches Exerzitienhaus, in dem Gläubige zur geistlichen Vertiefung und Erneuerung zusammenkommen. Besucher nehmen an dieser lebendigen religiösen Nutzung teil, die den Alltag im Schloss prägt.
Der Ort liegt im Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln Bezirk im Südwesten der Stadt. Das Gelände bietet Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, und Besucher sollten ausreichend Zeit für einen Rundgang durch alle Gebäudeteile einplanen.
Papst Benedikt XVI. besuchte die Schlossanlage 1950, damals noch Seminarist, und durchschritt die Räume während einer Zeit der Besinnung über seinen geistlichen Weg. Dieses Gebäude spielte somit eine Rolle in seinem persönlichen spirituellen Werdegang, lange bevor er sein Amt annahm.
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