Neugersdorf, Ortsteil in Ebersbach-Neugersdorf, Sachsen, Deutschland
Neugersdorf ist der östliche Teil von Ebersbach-Neugersdorf und liegt direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik in der Oberlausitz. Der Ort erstreckt sich auf etwa 413 Metern Höhe und verbindet sich mit seiner Nachbargemeinde zu einer Stadt, seit beide 2011 zusammenschlossen.
Der Ort entwickelte sich durch die Textilindustrie, die ab dem 18. Jahrhundert Arbeiter aus den benachbarten tschechischen Gemeinden anzog. Diese Verbindung zum Textilgewerbe prägte die wirtschaftliche Entwicklung bis zur Deindustrialisierung des späteren 20. Jahrhunderts.
Der Jacobimarkt, gegründet 1728, zieht bis heute Besucher aus Deutschland und der Tschechischen Republik an und bleibt eines der größten traditionellen Volksfeste der Region. Menschen aus beiden Ländern treffen sich hier, um Waren zu kaufen und lokale Traditionen zu pflegen.
Das Gebiet ist durch mehrere Buslinien und die Eisenbahnstrecke Bischofswerda-Zittau mit dem regionalen Verkehrsnetz verbunden. Diese Verbindungen ermöglichen es, leicht in andere Teile der Oberlausitz und die benachbarten Länder zu reisen.
An dieser Stelle entspringt einer der zwei Quellläufe der Spree, die später durch Berlin fließt. Die Quelle zu sehen, während ein bedeutender Fluss seinen Anfang nimmt, ist für viele Besucher überraschend.
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