Friedhof Ohlsdorf, Friedhof und Park in Hamburg-Nord, Deutschland
Ohlsdorf Cemetery ist eine Begräbnisstätte und Parkanlage im Stadtbezirk Hamburg-Nord, die sich über eine Fläche von mehr als 390 Hektar erstreckt. Das Gelände wird von einem Straßennetz durchzogen, das zwölf Kapellen, mehrere Museen und zahlreiche Denkmäler sowie Skulpturen miteinander verbindet.
Die Anlage wurde am 1. Juli 1877 eröffnet und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zur Ruhestätte für über eine Million Menschen. Hier fanden Bundeskanzler Helmut Schmidt, Schauspieler Hans Albers und viele andere Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe.
Die Grabanlage trägt ihren Namen nach dem historischen Dorf Ohlsdorf, das seit 1937 zum Bezirk Hamburg-Nord gehört. Besucher finden heute Bereiche für evangelische, katholische und jüdische Bestattungen sowie Gräber für Menschen ohne religiöse Zugehörigkeit, die alle friedlich nebeneinander liegen.
Zwei öffentliche Buslinien mit insgesamt 25 Haltestellen erschließen das weitläufige Gelände, das jährlich etwa zwei Millionen Menschen besuchen. Vier Eingangstore ermöglichen die Zufahrt mit dem eigenen Fahrzeug, was bei der Größe des Areals hilfreich sein kann.
Innerhalb des Geländes befindet sich ein Bereich der Commonwealth War Graves Commission, in dem mehr als 400 alliierte Gefangene aus beiden Weltkriegen bestattet sind. Die Grabsteine dort folgen einem einheitlichen Muster und unterscheiden sich deutlich von den übrigen Gräbern der Anlage.
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