Antrifttalsperre, Stausee in Deutschland
Das Antrifttalsperre ist ein großes Stausee in der Nähe von Antrifttal in Hessen, das durch einen Damm entstand und sich über etwa 31 Hektar erstreckt. Das Wasser wird zur Kontrolle des Schwalm-Flusses und für Freizeitaktivitäten wie Angeln, Schwimmen und Wassersport genutzt.
Das Antrifttalsperre wurde zwischen 1971 und 1984 erbaut, um den Wasserstand des Schwalm-Flusses zu regulieren. Die Region hat eine lange Geschichte, angefangen mit einer Klosteranlage, die bereits 1263 von dem Deutschen Orden gegründet wurde, und mit einem jüdischen Friedhof südlich des Sees, dessen älteste Gräber aus dem Jahr 1842 stammen.
Das Antrifttalsperre ist ein Stausee, der bei Einheimischen und Besuchern wegen seiner Angeltraditionen bekannt ist. Die Gemeinschaft der Angler tauscht hier regelmässig Tipps und Erfahrungen aus und sieht den See als Teil ihres alltäglichen Lebens.
Der See ist leicht erreichbar mit Parkplätzen am Damm und in der Nähe von Seibelsdorf, mit einem Hotel namens Michaela in der Nähe für Übernachtungen. Mehrere markierte Wanderwege führen um den See, darunter ein Rundweg von etwa zehn Kilometern, der etwa zweieinhalb Stunden dauert.
Ein alter Ort in der Nähe des Damms ist als Thingplatz der antiken Chatten bekannt, wo germanische Stämme einst Versammlungen abhielten. Eine Statue mit einer Inschrift markiert diesen geschichtsträchtigen Platz und erinnert Besucher an die frühen Traditionen der Region.
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