Lauingen, Mittelalterliche Gemeinde am Donauufer in Bayern, Deutschland.
Lauingen liegt an der nördlichen Donauufer und besticht durch charakteristische Fachwerkhäuser und den markanten Schimmelturm am Marktplatz. Die Stadt bewahrt das mittelalterliche Stadtbild mit ihren engen Gassen und den historischen Bauwerken, die vom Leben einer ehemaligen Reichsstadt erzählen.
Die Stadt entstand als mittelalterliche Siedlung und entwickelte sich zu einer bedeutenden Reichsstadt an der Donau. Während der Napoleonischen Kriege spielte Lauingen 1800 eine Rolle bei der französischen Kontrolle der strategischen Donaubrücke und dem Fall der nahe gelegenen Ulmer Festung.
Der Geburtsort von Albertus Magnus prägt das Erscheinungsbild der Stadt bis heute. Die mittelalterlichen Gebäude und das Rathaus mit seinem Denkmal für den berühmten Dominikaner erinnern an die gelehrte Vergangenheit und die Bedeutung des Ortes in der Kirchen- und Wissenschaftsgeschichte.
Der Schimmelturm ist öffentlich zugänglich und bietet von seiner Aussichtsplattform weite Ausblicke über die Altstadt und die Donaulandschaft. Es empfiehlt sich, die flachen Wege durch die Innenstadt zu erkunden und dabei die Donau uferpromenade zu nutzen.
Der Schimmelturm wurde 1478 vom Aldermännischen Rat unter der Leitung des Bürgermeisters Georgen Imhoff errichtet und diente ursprünglich als Wachtturm. Mit seiner prominenten Lage auf dem Marktplatz ist er bis heute das Wahrzeichen der Stadt und ein seltenes Beispiel eines erhaltenen Wehrturms aus dieser Zeit.
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