Arboretum Main-Taunus, Arboretum in Sulzbach und Schwalbach am Taunus, Deutschland
Das Arboretum Main-Taunus erstreckt sich über etwa 76 Hektar und beherbergt über 600 Baum- und Straucharten, die in 38 verschiedene Waldgemeinschaften organisiert sind. Breite Hauptwege durchziehen das Gelände und ermöglichen Zugang zu kleineren Pfaden in den verschiedenen Waldabschnitten.
Das Gebiet diente von 1937 bis 1945 als Luftwaffen-Flugplatz und stand danach unter amerikanischer Kontrolle, bis es 1981 zum Arboretum umgestaltet wurde. Die Umwandlung dieser historischen Militärstätte in einen Bildungswald zeigt die Neunutzung des Geländes für die Natur.
Die verschiedenen Waldabschnitte zeigen vier Regionen der Nordhalbkugel mit ihren eigenen Baumarten und Pflanzengemeinschaften. Besucher können die unterschiedlichen Charaktere dieser Landschaften unmittelbar beim Durchgehen erleben und vergleichen.
Das Gelände bietet breite zentrale Wege, die gut begehbar sind, sowie kleinere Pfade für tiefere Erkundungen der verschiedenen Waldtypen. Es lohnt sich, ausreichend Zeit einzuplanen und bequeme Schuhe zu tragen, da sich die Besucher frei in dem großflächigen Areal bewegen können.
Eine chilenische Araukarie ist der einzige Baum aus der südlichen Hemisphäre in der Sammlung und steht in auffälligem Kontrast zu nordamerikanischen Riesenmammutbäumen und langlebigen Borstenkiefern. Diese geografische Ausnahme zeigt, wie gezielt Bäume aus fernen Regionen hier gepflanzt wurden.
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