Erlöserkirche, Protestantische Kirche in Bad Homburg, Deutschland
Die Erlöserkirche ist eine protestantische Kirche in Bad Homburg mit einer kreuzförmigen Basilika aus massivem Mauerwerk und vier Türmen unterschiedlicher Höhe. Der höhere Chor am Altar kontrastiert mit dem niedrigeren Eingangsbereich und schafft eine strikte vertikale Ordnung im Raum.
Kaiser Wilhelm II finanzierte den Bau zwischen 1903 und 1908 und nutzte die Kirche durch einen privaten Eingang regelmäßig für Gottesdienste. Der Bau war Teil der städtischen Expansion und des kaiserlichernen Einflusses auf Bad Homburg während dieser Zeit.
Das Innere der Kirche zeigt ein Christus-Pantokrator-Mosaik in der Apsisschale, das byzantinische Elemente mit der Romanischen Revival-Architektur verbindet. Diese Kunstwerke prägen den Charakter des Raumes bis heute.
Die Kirche liegt an der Dorotheenstraße 1 und ist von außen leicht zu finden, mit Parkplätzen in der Nähe für Besucher verfügbar. Das Innere ist groß, aber überschaubar und bietet Platz zum ruhigen Umschauen ohne Gedränge.
Die Kaiserin Auguste-Viktoria schenkte der Kirche ein Altarkreuz mit Schmucksteinen, das ursprünglich für die Erlöserkirche in Jerusalem bestimmt war. Dieses seltene Geschenk zeigt die enge Verbindung zwischen der deutschen Kaiserfamilie und diesem Ort.
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