Sächsisches Eisenbahnmuseum, Eisenbahnmuseum in Hilbersdorf, Deutschland.
Das Sächsische Eisenbahnmuseum ist ein Eisenbahnmuseum in Hilbersdorf, einem Stadtteil von Chemnitz in Deutschland, das in einem ehemaligen Lokomotivdepot untergebracht ist. Das Gelände umfasst eine große Drehscheibe, Wartungsgruben, Betankungsstationen und mehrere Hallen, in denen Dampflokomotiven verschiedener Bauarten ausgestellt sind.
Das Bahnbetriebswerk Hilbersdorf diente den Güterzuglokomotiven und war eine der letzten großen Einsatzstellen der Baureihe 58, von der 1967 noch 30 Maschinen vorhanden waren, ehe in den 1970er Jahren die Baureihe 50 sie verdrängte. Bis zur Abstellung der letzten Dampflokomotiven 1988 wartete es diese, 1992 wurde das Betriebswerk geschlossen und der Verein übernahm die denkmalgeschützten Gebäude.
Das Heizhausfest findet jährlich auf dem Gelände statt und zieht Eisenbahnfreunde aus der ganzen Region an. An diesem Tag fahren historische Lokomotiven auf den Gleisen, und Besucher können hautnah erleben, wie der Betrieb eines alten Lokomotivdepots ausgesehen hat.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, was genügend Zeit lässt, um die Hallen, die Drehscheibe und die Werkstattbereiche in Ruhe zu erkunden. Festes Schuhwerk empfiehlt sich, da das Gelände groß ist und viele Wege auf unebenem Untergrund führen.
Das Betriebswerk war eine der letzten großen Einsatzstellen der Baureihe 58, von der 1967 noch 30 Maschinen vorhanden waren, ehe in den 1970er Jahren die Baureihe 50 sie verdrängte. Die heute ausgestellte Lok 38 205 war von 1979 bis 1998 als Museumslok in Chemnitz-Hilbersdorf stationiert und ist noch immer eine Leihgabe des Verkehrsmuseums Nürnberg.
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