Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, Kernkraftwerk in Grafenrheinfeld, Deutschland
Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld war eine Stromanlage mit zwei 143 Meter hohen Kühltürmen und einem Druckwasserreaktor. Das Werk konnte mit einer Leistung von 1.345 Megawatt Strom für die Region erzeugen.
Der Bau der Anlage begann 1974 und die Inbetriebnahme erfolgte im Dezember 1981 nach umfangreichen Investitionen. Das Kraftwerk wurde später stillgelegt, als Deutschland sich zum Ausstieg aus der Kernenergie entschied.
Das Kraftwerk spielte lange Zeit eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Region und war während des Betriebs ein markantes Wahrzeichen der Landschaft. Nach der Entscheidung zum Atomausstieg wurde es zum Symbol für den Wandel in Deutschlands Energiepolitik.
Das Gelände ist heute nicht für Besucher zugänglich, da es sich um eine Atomanlage mit erheblichen Sicherheitsanforderungen handelt. Informationen zur Stilllegung und dem Rückbau können online oder über spezielle Besucherprogramme erworben werden.
Im August 2024 wurden die beiden Kühltürme gesprengt, wobei etwa 55.000 Tonnen Betonschutt entstanden. Dieses Abbruchmaterial wird in Sammelbecken unter dem Gelände gelagert und zeigt den Umfang der Rückbauarbeiten.
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