Herrenhäuser Gärten, Königlicher botanischer Garten im Stadtteil Herrenhausen, Hannover, Deutschland.
Die Herrenhäuser Gärten bilden eine königliche Gartenanlage im Stadtteil Herrenhausen-Stöcken von Hannover, die sich über 50 Hektar erstreckt und aus vier verschiedenen Bereichen besteht. Rasenflächen, Hecken, Skulpturen und Wege folgen geometrischen Mustern rund um das wiederaufgebaute Schloss Herrenhausen.
Kurfürstin Sophie von Hannover beauftragte 1683 den Gärtner Martin Charbonnier mit der Umgestaltung der Anlage als sommerliche Residenz. Die Große Fontäne wurde 1719 hinzugefügt und erreicht eine Höhe von 80 Metern.
Das Gartentheater stammt aus der Zeit von Kurfürstin Sophie und zeigt vergoldete Figuren aus dem Barock. Besucher erleben hier regelmäßig Aufführungen unter freiem Himmel, die an die höfische Tradition anknüpfen.
Die Anlage gliedert sich in vier Bereiche: Großer Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten, die jeweils andere Pflanzensammlungen und Gestaltungen zeigen. Ein Rundgang erfordert mehrere Stunden, wenn man alle Abschnitte besuchen möchte.
Der Berggarten beherbergt eine der größten Orchideensammlungen Europas mit über 3000 Arten in einem speziell klimatisierten Gewächshaus. Diese botanische Sammlung wuchs aus der historischen Arzneipflanzenanlage des Hofes.
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