Hüttenberg, hessische Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis
Hüttenberg ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis, die aus sechs kleineren Dörfern besteht: Hüttenberg, Rechtenbach, Reiskirchen, Vollnkirchen, Volpertshausen und Weidenhausen. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 40 Quadratkilometer und wird von Wäldern, Wiesen und Feldern geprägt, wobei die Höhenlage zwischen etwa 240 und 300 Metern schwankt.
Die Gemeinde wurde 1977 aus mehreren kleineren Dörfern gegründet, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht, als auf dem bewaldeten Höhenzug Versammlungen stattfanden. Das Gebiet war über Jahrhunderte von wechselnden Herrschaften geprägt, darunter die Grafen von Gleiberg, die Landgrafen von Hessen und die Grafen von Nassau, bevor es nach den Napoleonischen Kriegen Teil Preußens und später des heutigen Bundeslandes Hessen wurde.
Der Name Hüttenberg erinnert an einen früheren Gerichtsplatz auf einer bewaldeten Höhe, wo im Mittelalter Versammlungen stattfanden. Das Wappen zeigt einen Berg mit Bäumen und eine Waage, die an diese alte Gerichtstätigkeit erinnert und bis heute ein Symbol der Gemeinde ist.
Die Gemeinde liegt zwischen den Städten Wetzlar, Gießen und Butzbach und ist mit dem Auto gut erreichbar. Die Straßen im Ort sind teilweise eng und windungsreich, doch es gibt ausgebaute Wege zum Spazieren und Radfahren durch Wälder und Wiesen.
Eine Besonderheit sind die Schafe, die seit über 100 Jahren in einer der ältesten Herden Hessens gezüchtet werden und durch Beweidung steile Hänge pflegen, die mit Maschinen nicht erreichbar sind. Der Eselspfad ist ein beliebter Wanderweg, der nach einer alten Legende benannt ist, wonach ein kluger Esel seinen Heimweg durch den Wald fand.
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