Steingaden, Gemeinde in Deutschland
Steingaden ist eine kleine Gemeinde in Südbayern am Fuße der Alpen, umgeben von Hügeln und Feldern. Das Dorf besteht aus ruhigen Straßen, alten Häusern aus Stein und Holz, sowie aus Bauernhöfen und kleinen Läden, die Besuchern und Einwohnern dienen.
Steingaden wurde im 12. Jahrhundert als Klostergemeinschaft gegründet, als ein Adliger namens Welf VI das Steingaden-Kloster errichtete. Die ursprüngliche romanische Klosterkirche entstand 1176, wurde später aber im Barock- und Rokokostil umgestaltet, besonders nach einem berichteten Wunder im Jahr 1738, das zum Bau der berühmten Wieskirche führte.
Der Ortsname Steingaden stammt aus der Tradition des Klosters, das hier im Mittelalter gegründet wurde. Heute prägt die Pilgerkultur das Leben im Dorf, besonders rund um die Wieskirche, wo Besucher in stiller Andacht verweilen und sich mit der religiösen Bedeutung des Ortes verbunden fühlen.
Das Dorf ist mit dem Auto über die A95-Autobahn gut erreichbar und bietet Parkplätze für Besucher. Der beste Ausgangspunkt für Erkundungen ist das Zentrum, von dem aus man zu Fuß die Klosterkirche, die Wieskirche auf nahe gelegenen Wanderwegen und lokale Museen erreichen kann.
Johann Georg von Lori, ein bedeutender Historiker und Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, wurde hier geboren und zeigt, dass dieser kleine Ort Personen von regionalem und wissenschaftlichem Ruf hervorgebracht hat. Ein anderer bekannter Sohn ist Günther Neureuther, ein erfolgreicher Judoka, dessen sportliche Erfolge bis heute in Bayern bekannt sind.
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