Friedrichsdorf, Hugenottensiedlung im Hochtaunuskreis, Deutschland
Friedrichsdorf ist eine Gemeinde in der Region Hochtaunuskreis und besteht aus vier Stadtteilen, die sich über ein hügeliges Gelände verteilen. Der Ort liegt in einer Gegend mit Wäldern und zeigt das typische Erscheinungsbild einer mittelgroßen hessischen Stadt mit Wohnvierteln und zentralen Bereichen.
Der Landgraf Friedrich II gründete die Stadt 1687 als Zuflucht für französische Hugenotten, die in ihrer Heimat religiöse Verfolgung erlitten. Diese Gründung prägte die frühe Entwicklung und die Bevölkerung der Stadt.
Die Stadt trägt den Namen des Landgrafen, der sie gründete, und dieser Name prägt bis heute das Selbstverständnis der Bewohner. Überall in der Stadt finden sich Spuren dieser Gründungsgeschichte in Straßennamen und lokalen Traditionen.
Die Stadt ist gut mit Frankfurt durch die S-Bahn-Linie S5 verbunden und bietet direkten Zugang zur Autobahn A5. Besucher finden hier gute Verkehrsanbindungen sowohl für die Anreise als auch für Erkundungen in der Region.
Die Stadt ist bekannt für die Erfindungen von Johann Philipp Reis, dessen Arbeiten zur frühen Telefontechnik einen wichtigen Beitrag zur Kommunikationsgeschichte leisteten. Ein Museum dokumentiert sein Leben und seine bahnbrechenden Experimente mit elektrischer Sprachübertragung.
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