Waldschlößchenbrücke, Straßen- und Bogenbrücke in Dresden, Deutschland
Die Waldschlösschenbrücke ist eine Straßen- und Bogenbrücke in Dresden, die sich über 636 Meter erstreckt und die Elbe mit Stahlbögen von 26 Metern Höhe überspannt. Die Hauptspannweite misst 148 Meter, während die Fahrbahn eine Breite von 29 Metern aufweist.
Die Bauarbeiten begannen nach jahrzehntelangen Debatten und führten 2009 zum Verlust des UNESCO-Welterbe-Status für das Dresdner Elbtal. Die Eröffnung fand im August 2013 statt und beendete eine der kontroversesten Infrastrukturentscheidungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Das Bauwerk trägt seinen Namen nach dem gleichnamigen Restaurant aus dem 19. Jahrhundert, das am Elbufer steht. Die Bezeichnung erinnert an die frühere Bedeutung dieser Gegend als Ausflugsziel der Dresdner.
Die Brücke verfügt über vier Fahrspuren für Fahrzeuge sowie separate Wege für Radfahrer und Fußgänger auf beiden Seiten. Diese Aufteilung ermöglicht eine sichere Querung zwischen den Stadtteilen links und rechts der Elbe.
Mehr als 65.000 Besucher kamen im August 2013 zur Eröffnungsfeier und nahmen an einem Volksfest teil, das das Ende jahrzehntelanger Auseinandersetzungen markierte. Viele Dresdner nutzen die Überquerung heute täglich, ohne an die lange Vorgeschichte zu denken.
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