Kaulsdorf, Wohnbezirk in Marzahn-Hellersdorf, Deutschland.
Kaulsdorf ist eine Wohnviertel im Nordosten Berlins mit Wohnhäusern und grünen Flächen in hügeliger Lage auf etwa 55 Metern Höhe. Das Gebiet zeigt eine Mischung aus älteren Gebäuden und modernen Wohnanlagen, die sich über größere Flächen verteilen.
Das Gebiet entstand aus dem historischen Landkreis Niederbarnim und wurde 1920 durch die Verwaltungsreform Teil von Groß-Berlin. Dieser Zusammenschluss veränderte den Charakter des Ortes von einem ländlichen Dorf zu einem Stadtteil der wachsenden Metropole.
Die Dorfkirche prägt das Ortsbild mit ihrer 1871 fertiggestellten neugotischen Architektur und zeigt, wie traditionelle Bauformen aus früheren Zeiten bis heute das Gesicht des Viertels bestimmen. Rundum entstanden später Wohnhäuser, die sich an diese alte Kirche im Zentrum anschmiegen.
Das Viertel ist mit mehreren S-Bahn-Linien und Straßenbahnen mit der Innenstadt verbunden, was Fahrten in andere Teile Berlins ermöglicht. Die Gegend hat auch lokale Buslinien, die kürzere Wege innerhalb des Viertels selbst ermöglichen.
Ein rekonstruierter Holländerwinkel aus dem Jahr 1994 erinnert an die lange landwirtschaftliche Vergangenheit und zeigt, wie wichtig die Mühle früher für das tägliche Leben war. Heute ist sie ein Symbol dafür, dass Besucher ein Stück der ländlichen Vorgeschichte dieses modernen Stadtteils entdecken können.
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