Sonderwaffenlager Himmelpfort, Kernwaffenlager in Fürstenberg/Havel, Deutschland
Das Spezialgütedepot Himmelpfort ist eine ehemalige sowjetische Militäranlage in einem Waldgebiet bei Fürstenberg/Havel. Die beiden unterirdischen Lagerbunker sind in Betonkonstruktion ausgeführt und heute versiegelt, während das gesamte Areal von Bäumen umgeben ist.
Die Sowjetarmee errichtete das Depot zwischen 1967 und 1968, um Atomsprengköpfe zu lagern, die möglicherweise an die Streitkräfte der DDR weitergegeben werden sollten. Diese Anlage war ein wesentlicher Teil der sowjetischen Sicherheitsstrategie in Osteuropa während dieser Zeit.
Der Ort verdeutlicht die militärische Zusammenarbeit zwischen der Sowjetunion und der DDR während des Kalten Krieges. Besucher können heute sehen, wie tief die Verflechtung der beiden Länder in dieser Zeit war.
Die versiegelte Anlage ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich und wird von der Oberhavel-Verwaltung verwaltet. Das Gelände kann von außen besichtigt werden, bietet aber keinen Zugang zu den Bunkern oder den inneren Bereichen der Anlage.
Jede Lagerkammer war speziell dafür konstruiert, bis zu 20 Atomsprengköpfe aufzunehmen, die in besonderen isolierten Behältern gesichert wurden. Diese Bauweise zeigt die hohe Sicherheitsnorm, die damals für die Lagerung von Atomwaffen erforderlich war.
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