Augustinerchorherrenstift St. Zeno, Reichenhall, Augustiner-Chorherrenstift in Bad Reichenhall, Deutschland
Kloster Sankt Zeno Reichenhall ist ein Benediktinerkloster in Bad Reichenhall, das aus einer großen Kirche und einem romanischen Kreuzgang besteht. Der Kirchenbau zeigt architektonische Merkmale wie Marmorportale und verzierte Schlüsselsteine, während der Kreuzgang aus dem späten 12. Jahrhundert stammt.
Das Kloster wurde 803 von Erzbischof Arno von Salzburg als Klosterzelle gegründet und 1136 als Augustinerchorherrenstift neu etabliert. Diese Umwandlung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Entwicklung der Anlage und ihrer Rolle in der Region.
Das Kloster war über Jahrhunderte das geistliche Zentrum des Reichenhall-Tales und verwaltete mehrere Kirchen in der Umgebung. Die Mönche prägten das religiöse Leben der Region und ihre Entscheidungen beeinflussten den Alltag der Menschen in den umliegenden Dörfern.
Die Kirche und der Kreuzgang sind für Besucher zugänglich, wobei Führungen angeboten werden, um die architektonischen Besonderheiten in Ruhe zu erkunden. Es ist ratsam, sich vorab über Öffnungszeiten zu informieren und bequeme Schuhe zu tragen, da die Anlage Treppen und unbefestigte Wege enthält.
Bis ins 16. Jahrhundert besaß das Kloster Salzpfannen bei den Reichenhaller Salzwerken, die seine wichtigste Einnahmequelle darstellten. Dieses Salzmonopol ermoglichte es der Gemeinschaft, ihre Anlagen über Jahrhunderte hinweg zu unterhalten und auszubauen.
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