Heinrich-Hertz-Turm, Fernsehturm in St. Pauli, Deutschland
Der Heinrich-Hertz-Turm ist ein 279,2 Meter hoher Fernsehturm aus Beton in Hamburg-Mitte, der zwei getrennte Turmkörbe und mehrere Antennenplattformen umfasst. Sendeeinrichtungen belegen verschiedene Ebenen, während der obere Bereich technische Anlagen für Rundfunk und Mobilfunk beherbergt.
Der Turm wurde im Mai 1968 nach einem Architekturwettbewerb eröffnet und war zu dieser Zeit der zweithöchste Fernsehturm Deutschlands. Fritz Trautwein entwarf das Bauwerk als funktionales Sendegebäude für Rundfunk und Fernsehen.
Hamburger nennen den Turm liebevoll „Telemichel
Der Turm ist seit 2001 wegen Asbestkontamination für Besucher geschlossen, aber eine Wiedereröffnung ist für 2026 unter neuer Leitung geplant. Bis dahin bleibt das Gebäude nur von außen sichtbar, wobei die Höhe und Form vom gesamten Stadtgebiet aus wahrnehmbar sind.
Zwischen Eröffnung und 2001 konnten Besucher vom Turm aus Bungee-Sprünge wagen, eine ungewöhnliche Attraktion für ein Sendegebäude. Diese Nutzung machte die Plattform zu einem der wenigen Orte, wo Freizeitaktivitäten und technische Infrastruktur zusammentrafen.
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