Möhnetalsperre, Künstlicher Stausee im Sauerland, Deutschland
Der Möhnesee ist ein künstliches Gewässer im Sauerland, zwischen Soest und Arnsberg in Nordrhein-Westfalen gelegen. Die vier miteinander verbundenen Becken speichern insgesamt 135 Millionen Kubikmeter Wasser und werden von einer Staumauer aus Bruchstein begrenzt.
Der Stausee wurde 1913 nach fünf Jahren Bauzeit eröffnet und galt damals als größte Talsperre Europas. Britische Bomber beschädigten die Anlage schwer während der Operation Chastise im Jahr 1943, woraufhin sie wiederaufgebaut werden musste.
Die Talsperre trägt den Namen des Flusses Möhne, der hier aufgestaut wird und durch bewaldete Täler fließt. Besucher begegnen dem Stausee oft beim Wandern oder Radfahren entlang der Ufer, wo sich Aussichtspunkte und Gaststätten befinden.
Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, wobei Frühling und Sommer mehr Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren bieten. Die Wege entlang des Sees sind meist eben und gut befestigt, sodass sie auch für Familien mit Kindern geeignet sind.
Die Staumauer ist 650 Meter lang und 40 Meter hoch und verwendet spezielle Konstruktionsmerkmale, die Professor Otto Intze zur Verbesserung der Stabilität entwickelt hatte. Diese Technik wurde später auch bei anderen Talsperren in Europa angewendet.
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