Glienicker Brücke, Stahlbrücke zwischen Berlin und Potsdam, Deutschland
Die Glienicker Brücke ist eine Straßenbrücke aus Stahl, die den Fluss Havel überquert und Berlin mit Potsdam verbindet. Die Konstruktion erreicht eine Länge von 128 Metern, eine Breite von 22 Metern und eine Höhe von 74 Metern über dem Grund.
Eduard Fürstenau entwarf die Brücke im Jahr 1907 als feste Verbindung zwischen den beiden Städten. Nach schweren Kriegsschäden wurde sie 1949 wiederaufgebaut und später zum Schauplatz mehrerer Agentenaustausche zwischen Ost und West.
Der Name leitet sich vom nahegelegenen Schloss Glienicke ab, das zum Landschaftspark gehört und die Umgebung prägt. Heute dient die Brücke vor allem als Verbindung zwischen zwei Bundesländern und wird von Spaziergängern und Radfahrern genutzt, die den Blick auf den Fluss genießen.
Die Bundesstraße 1 verläuft über die Brücke und erlaubt Autoverkehr zwischen den beiden Ufern. Fußgänger und Rollstuhlfahrer können den Übergang ebenfalls nutzen, da die gesamte Breite zugänglich ist.
Eine weiße Linie in der Mitte markierte einst die Grenze zwischen Ost und West und machte diesen Ort zu einem bevorzugten Austauschpunkt. Drei Austausche fanden hier zwischen 1962 und 1986 statt, die die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Übergang lenkten.
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