Forggensee, Künstlicher See in Ostallgäu, Deutschland
Der Forggensee ist ein künstlicher See in Ostallgäu, Deutschland, der sich über gut 15 Quadratkilometer erstreckt. Das Gewässer liegt südlich von Füssen in der Nähe der Alpen und zählt zu den größten Stauseen des Landes.
Der Stausee entstand 1954 durch den Bau eines Damms am Lech. Die Arbeiten führten zur Umsiedlung von über 250 Menschen aus dem Tal und zur Flutung alter Siedlungsgebiete.
Der Name stammt vom Weiler Forggen, der unter den Wassermassen verschwand. Heute dient das Gewässer vor allem der Stromerzeugung und dem Hochwasserschutz, während gleichzeitig Freizeitnutzung möglich bleibt.
Der Wasserspiegel schwankt stark, besonders im Winter sinkt er mehrere Meter ab. Der beste Zugang erfolgt über die Uferstraßen in der Umgebung, wo Parkplätze und Einstiegsstellen für Boote vorhanden sind.
Wenn der Pegel im Winter niedrig steht, tauchen alte römische Spuren und Reste von steinzeitlichen Jagdlagern wieder auf. Diese Funde zeigen, dass das Tal schon vor Jahrtausenden bewohnt war.
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