Flughafen Leipzig/Halle, Verkehrsflughafen in Schkeuditz, Deutschland
Leipzig/Halle Airport ist ein Verkehrsflughafen in Schkeuditz, Deutschland, der über zwei parallele Start- und Landebahnen von je 3.600 Metern Länge verfügt und Passagier- sowie Frachtverkehr abwickelt. Das Terminal schließt direkt an einen unterirdischen Bahnhof an, während die Frachtanlagen auf der gegenüberliegenden Seite des Rollfelds liegen.
Der Betrieb begann 1927 mit regelmäßigen Linienflügen und wuchs über Jahrzehnte zu einem Luftverkehrsknotenpunkt im mitteldeutschen Raum heran. Die Concorde landete hier zwischen 1974 und 1986 während großer Handelsmessen und zog zahlreiche internationale Besucher an.
Der Flughafen führt Namen beider Städte Leipzig und Halle im offiziellen Titel, obwohl er geografisch näher an Schkeuditz liegt und beide Stadtgebiete gleichermaßen anbindet. Seine Lage zwischen zwei Ballungsräumen prägt die tägliche Nutzung durch Geschäftsreisende und Frachtkunden aus Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Die Bahnanbindung unter dem Passagierterminal bietet direkte Zugverbindungen nach Leipzig und Halle ohne zusätzliche Busfahrten oder längere Fußwege. Beschilderungen im gesamten Gebäude führen Reisende zu den verschiedenen Bereichen und Ausgängen in deutscher und englischer Sprache.
Als einer von nur vier deutschen Flughäfen erlaubt die Anlage Start- und Landebetrieb rund um die Uhr, was seit 2008 DHL Aviation zum europäischen Hauptdrehkreuz macht. Nachts herrscht hier mehr Betrieb als tagsüber, da zahlreiche Frachtmaschinen in den frühen Morgenstunden ankommen und sortiert werden.
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