Hallertau, Hopfenanbaugebiet in Niederbayern und Oberbayern, Deutschland
Hallertau ist eine Hopfenanbauregion in Nieder- und Oberbayern, die sich über sanfte Hügellandschaften zwischen mehreren Städten erstreckt. Die Landschaft wird von ordentlich gepflanzten Hopfenfeldern geprägt, die von hohen Gerüsten durchzogen sind.
Seit dem 8. Jahrhundert bauen Bauern hier Hopfen an und haben dabei spezielle Anbaumethoden und traditionelle Dörrkiesen entwickelt. Diese langen Erfahrung machte die Region zu einem Zentrum der Hopfenproduktion.
Das Hopfenmuseum in Wolnzach zeigt, wie Hopfenanbau und Bierbrauerei in diesem Landstrich zusammenhängen. Besucher sehen dort alte Methoden und moderne Techniken nebeneinander.
Besucher können in mehreren Ortschaften wie Mainburg, Wolnzach und Pfaffenhofen Hopfenfelder erkunden und Museen besuchen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Erntezeit im Frühherbst, wenn die Felder in voller Aktivität sind.
Diese Region liefert etwa ein Drittel der weltweiten Hopfenernte und ist damit die größte zusammenhängende Hopfenanbaufläche der Welt. Das macht sie zu einem Ort von großer Bedeutung für die Bierindustrie weltweit.
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