Festung Königstein, Militärmuseum in der Sächsischen Schweiz, Deutschland
Königstein Fortress ist eine Bergfestung im Elbsandsteingebirge in Sachsen, die sich auf einem flachen Tafelberg erhebt und rundum von steilen Felswänden umgeben ist. Die Anlage umfasst Basteien, Pulvertürme, Wohngebäude und Höfe, die sich innerhalb der massiven Verteidigungsmauern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert ausbreiten.
Die erste urkundliche Erwähnung der Festung stammt aus dem Jahr 1241 unter König Wenzel I. von Böhmen. Im 16. Jahrhundert bauten die Kurfürsten von Sachsen sie zu einer Fluchtburg aus und im 19. Jahrhundert wurde sie als Staatsgefängnis genutzt, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Museum umgewandelt wurde.
Der Name stammt vom gleichnamigen Felsplateau und die Anlage diente über Jahrhunderte hinweg als Zufluchtsort für sächsische Herrscher während kriegerischer Zeiten. Heute erkunden Besucher die weitläufigen Kasematten, betreten ehemalige Waffenkammern und durchqueren die alten Wohnquartiere der Garnison, wobei jeder Raum Einblick in das tägliche Leben der Soldaten gibt.
Am besten erreicht man die Festung zu Fuß oder mit dem Bus ab dem Dorf Königstein, wobei ein kurzer Anstieg zum Eingang führt. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Innenbereich aus Kopfsteinpflaster und unebenen Höfen besteht.
Der 152 Meter tiefe Brunnen aus dem 16. Jahrhundert ist einer der tiefsten historischen Schachtbrunnen Europas und brauchte sechs Jahre Bauzeit. Das Wasser wurde über ein ausgeklügeltes System von Göpeln und Holztonnen nach oben befördert, von denen noch Teile der Mechanik zu sehen sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.