Kernkraftwerk Brunsbüttel, Kernkraftwerk in Brunsbüttel, Deutschland
Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist eine stillgelegte Atomanlage in Schleswig-Holstein an der Unterelbe, etwa 3 Kilometer von der Stadt Brunsbüttel entfernt. Die Anlage besteht aus Reaktorgebäuden, Kühlsystemen und Lagerflächen, die heute unter ständiger Überwachung stehen.
Die Bauarbeiten begannen 1969 und die Anlage nahm 1976 ihren Betrieb mit einer Leistung von 806 Megawatt auf. Nach dem deutschen Atomausstieg wurde das Kernkraftwerk 2011 endgültig stillgelegt.
Das Kernkraftwerk etablierte sich als erste Nuklearanlage in Schleswig-Holstein und prägte eine wichtige Phase der deutschen Industrieentwicklung.
Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich; Besucher können die Außenanlagen von der Ferne sehen. Das Areal liegt in Ufernähe und ist von Verkehrswegen aus sichtbar.
Das Kraftwerk hielt einen Wirkungsgrad von 64,1 Prozent während seiner Betriebsjahre bis zur endgültigen Stilllegung 2011.
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