Augsburger Textilviertel, Industriekulturviertel in Augsburg, Deutschland.
Das Augsburger Textilviertel ist ein Gewerbegebiet mit historischen Fabrikbauten im Süden der Stadt. Die ehemaligen Spinnereien, Webereien und Färbereien wurden in Lofts, Büros und Einkaufsflächen umgewandelt und bilden ein dichtes Netzwerk von alten Ziegelbauwerken durchsetzt mit Kanälen und Grünflächen.
Die Gegend wuchs im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum der Textilproduktion heran, angetrieben durch Wasserkraft und Innovation. Die Fabrikschornsteine prägen bis heute das Stadtbild und erinnern an die Zeit, als hier eines der größten Industriecluster Bayerns entstand.
Der Bezirk verdankt seinen Namen der einst dominierenden Textilproduktion und wird von Besuchern heute als Wohngebiet mit Kunstgalerien und kleinen Läden wahrgenommen. Die Häuser und Straßenzüge erzählen durch ihre Architektur von der früheren Arbeiterkultur und prägen das tägliche Leben der aktuellen Bewohner.
Besucher können das Viertel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und dabei die Mischung aus alter Bausubstanz und moderner Nutzung entdecken. Die Gegend ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und bietet viele Fußwege entlang der Kanäle.
Die noch vorhandenen Wassertore und Kanalsysteme waren einst das Herzstück der Produktion und transportierten Wasser direkt zu den Fabriken. Diese sichtbaren Wasserwege prägen weiterhin die Landschaft und zeigen deutlich, wie die Fabrikanten die Naturressourcen nutzen, um ihre Betriebe zu betreiben.
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