Kleinaspergle, Keltischer Grabhügel in Asperg, Deutschland
Der Kleinaspergle ist ein kreisförmiger Grabügel nördlich des Hohenasperg mit etwa 60 Metern Durchmesser und einer Höhe von etwa 7 bis 8 Metern. Im Inneren befinden sich zwei unterschiedliche Grabkammern mit archäologischen Funden aus keltischer Zeit.
Das Grabmal stammt aus dem späten 5. Jahrhundert vor Christus und wurde erstmals im Jahr 1879 durch systematische Ausgrabungen untersucht. Die Untersuchungen zeigten, dass eine Kammer bereits in mittelalterlicher Zeit geplündert worden war, während die zweite Kammer intakt blieb.
Der Hügelgrab war ein Ort des Austauschs zwischen keltischen Gemeinschaften und dem Mittelmeerraum, wie die gefundenen griechischen Keramiken und bronzenen Gefäße zeigen. Diese Objekte geben Einblick in die Handelsbeziehungen, die diese Region in der Antike prägten.
Der Hügel liegt in der Nähe von Asperg und erfordert beim Besuch Aufmerksamkeit auf unebenes Gelände und begrenzte Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Am besten erkundet man die Stätte zu Fuß von den Parkplätzen in der Nähe von Hohenasperg aus.
Die zweite Grabkammer war deutlich kleiner und enthielt kostbare Gegenstände aus dem späten 5. Jahrhundert vor Christus, die von Grabräubern nie berührt wurden. Dies ermöglichte es Archäologen, den ursprünglichen Zustand und die Verwendung dieser Objekte besser zu verstehen.
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