Autobahnbrücke Siebenlehn, Kastenträgerbrücke in Nossen, Deutschland
Die Autobahnbrücke Siebenlehn ist ein Balkentraeger-Bauwerk, das sich über das Tal der Freiberger Mulde spannt und eine Spannweite von etwa 413 Metern hat. Das Tragwerk erreicht eine Hoehe von etwa 70 Metern und verbindet die Fahrtrichtungen auf der A4-Autobahn mit insgesamt acht Fahrspuren.
Die Bruecke wurde ab September 1935 errichtet und bereits im November 1936 fertiggestellt, wobei rote Meissner Granitsteine als Traeger dienten. Sie entstand als Teil des Autobahnausbauprogramms, das Dresden mit Chemnitz verbinden sollte.
Die Brücke verkörpert eine bemerkenswerte Ingenieursleistung aus dem 20. Jahrhundert und zeigt rote Meissner Granitsäulen, die das Tal durchqueren. Besucher können an den Pfeilern die handwerkliche Verarbeitung regionaler Materialien erkennen.
Die Bruecke ist von der A4-Autobahn aus direkt erreichbar und bietet Blicke auf das Tal darunter. Am besten besucht man sie von Rastplaetzen aus, die in der Nähe vorhanden sind.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs haette die Bruecke fast zerstoert werden sollen, aber ein örtlicher Wirt hinderte die Sprengung. Dieses Ereignis rettete das Bauwerk vor der Vernichtung.
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