Bahnhof Cölbe, Bahnhof und Kulturdenkmal in Cölbe, Deutschland.
Die Bahnhofstation Cölbe ist eine zweigleisige Kreuzungsstation im mittelhessischen Raum, wo die Obere Lahntal-Bahn und die Burgwald-Bahn auf die Hauptlinie treffen. Das L-förmige Empfangsgebäude wird heute als Sitz der Gemeinde genutzt und bildet zusammen mit einem südlichen Anbau eine zusammenhängende Struktur.
Die Station wurde 1852 eröffnet und war von Anfang an ein Knotenpunkt für mehrere Bahnlinien in der Region. Das heutige Gebäude entstand 1908 nach einem Entwurf des Architekten Alois Holtmeyer, der dem Bauwerk die Barockrevival-Stilmerkmale verlieh.
Das Empfangsgebäude zeigt sich mit einer charakteristischen Barockrevival-Fassade, deren ornamentale Putzarbeiten und symmetrische Komposition noch heute sichtbar sind. Die L-förmige Struktur prägt das Bild des Ortes, da sie heute als Sitz der Gemeindeverwaltung genutzt wird.
Die Station liegt am östlichen Rand von Cölbe direkt neben der Staatsstraße L 3089 und ist leicht zu finden. Die Zuganbindung erfolgt stündlich durch den Mittelhessen-Express sowie Verbindungen zu Regionallinien, wodurch Transfers zwischen verschiedenen Routen möglich sind.
Das Stationsgebäude sitzt in einer Höhe von etwa 213 Metern und verbindet zwei unterschiedlich gestaltete Strukturen miteinander. Die Kombination aus dem aufwendiger gestalteten L-förmigen Haupttrakt und dem schllichteren T-förmigen südlichen Anbau zeigt eine pragmatische Herangehensweise an den Ausbau des Komplexes.
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