Haltepunkt Radebeul-Kötzschenbroda, Bahnhof im Stadtteil Kötzschenbroda, Radebeul, Deutschland
Das Radebeul-Kötzschenbroda station ist eine Bahnstation im Kötzschenbroder Stadtteil mit vier Gleisen und Renaissance-Revival-Architektur. Das Gebäude verbindet villenartige Strukturen mit markanten Pyramidendächern zu einer eigenständigen Gesamtkomposition.
Die Station wurde 1840 als Kötzschenbroda eröffnet und erhielt 1896 während der Expansion der Leipzig-Dresden-Eisenbahn ein neues Gebäude. Dieser Umbau war Teil einer größeren Modernisierung des Eisenbahnnetzes in der Region.
Das Stationsgebäude zeigt die Handschrift der Semper Nicolai Schule, eines architektonischen Stils, der in Dresden und Sachsen verbreitet war. Die Villa-ähnlichen Strukturen mit ihren charakteristischen Pyramidendächern prägen das Erscheinungsbild des Ortes bis heute.
Die Station verfügt über digitale Anzeigetafeln für Echtzeitinformationen zu Zügen sowie Aufzüge für den Zugang zu den Gleisen. Parkplätze für Fahrräder und Fahrzeuge sind vorhanden und machen die Anreise bequem.
Die Stationsanlage war einst Standort des Palastkino, eines Kinos mit besonders kompakten Ausmaßen. Es hielt bis 2013 den Rekord als kleinstes anerkanntes Kino nach Kapazität.
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