Bahnstromleitung Neckarwestheim–Zazenhausen, Bahnstromleitung in Stuttgart, Deutschland.
Die Bahnstromleitung Neckarwestheim-Zazenhausen ist eine Hochspannungsfreileitung, die die Eisenbahn zwischen dem Kraftwerk Neckarwestheim und dem Stuttgarter Bezirk Zazenhausen mit Strom versorgt. Die Leitung erstreckt sich über mehrere Dutzend Kilometer und nutzt spezielle Stahlgittermaste mit fünf Querträgern zur Stromverteilung.
Die Leitung wurde 1977 errichtet und löste ein älteres Stromversorgungssystem ab, das seit 1933 Energie vom Kraftwerk Münster zum Eisenbahnnetz brachte. Dieser Wechsel war Teil einer umfassenden Modernisierung der Bahnstrominfrastruktur in der Region.
Die Infrastruktur repräsentiert deutsche Ingenieursstandards in der Bahnelektrifizierung mit speziellen Stahlgittermasten mit fünf Traversen zur Stromverteilung.
Diese Leitung ist von Straßen und öffentlichen Wegen aus sichtbar und erstreckt sich über eine längere Strecke durch die Landschaft. Wer sich für Eisenbahninfrastruktur interessiert, kann die großen Stahlmaste und ihre Konstruktion gut von verschiedenen Positionen aus beobachten.
Diese Leitung nutzt eine besondere vierfache Leiterverbund-Konfiguration bei ihren Stromkabeln, ein Merkmal, das sie von anderen deutschen Bahnstromleitungen unterscheidet. Diese technische Lösung ermöglichte es, die Stromtragfähigkeit deutlich zu erhöhen, ohne die Maststruktur grundlegend zu verändern.
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