Bartholomäuskirche Ilsfeld, Protestantische Kirche in Ilsfeld, Deutschland.
Die Bartholomäuskirche ist eine evangelische Pfarrkirche in Ilsfeld, die nach dem Großbrand von 1904 im Jugendstil nach Plänen von Paul Schmohl und Georg Stähelin errichtet und am 6. Dezember 1906 eingeweiht wurde. Der hell verputzte Turm mit Eckquadern und rotem Ziegeldach trägt unter dem Helm einen Uhrbereich mit runden Zifferblättern und einem Metallbalkon, auf dem die Jahreszahlen 1144, 1734 und 1954 zu lesen sind. Der niedrigere Kirchenkörper hat ein rotes Ziegeldach, Strebepfeiler und hohe Bogenfenster mit steinerner Umrahmung.
Eine Kirche auf dem Spreuerberg wurde 1300 erstmals erwähnt, als Württemberg sie an den Johanniterorden übergab, der danach das Patronatsrecht ausübte; vermutlich stand dort zuvor eine romanische Wehrkirche mit einem Turm, der als Bergfried des Ilsfelder Fronhofs diente. Die mittelalterliche Kirche brannte am 4. August 1904 ab; die heutige Jugendstilkirche von Paul Schmohl und Georg Stähelin wurde am 6. Dezember 1906 im Beisein König Wilhelms II. von Württemberg eingeweiht.
Die Kirche ist das Zentrum für protestantische Gemeindeversammlungen und Feiern in Ilsfeld. Menschen kommen regelmäßig zusammen, um hier ihren Glauben zu teilen und wichtige Momente des Jahres zu begehen.
Die winterlichen Monate von Januar bis März erfordern möglicherweise andere Bedingungen für den Besuch und die Teilnahme an Gottesdiensten. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch lokale Informationen zu Öffnungszeiten und Veranstaltungen zu überprüfen.
Die Zifferblattfelder am Turm tragen die Jahreszahlen 1144, 1734 und 1954; sie erinnern an die erste Erwähnung der Pfarrei, einen späteren Umbau und die Renovierung nach dem Krieg. Die 1144 verweist auf den mittelalterlichen Ursprung der Kirche, die beim Brand vom 4. August 1904 zerstört und im Jugendstil wiederaufgebaut am 6. Dezember 1906 eingeweiht wurde.
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