Mayer’sche Hofkunstanstalt, Glas- und Mosaikwerkstatt in München, Deutschland
Die Mayer'sche Hofkunstanstalt ist eine Werkstatt in München, die sich auf die Herstellung von Buntglas, Mosaiken und dekorative Kunstwerke spezialisiert hat und in einem historischen Gebäude untergebracht ist. Hier arbeiten Handwerker an verschiedenen Techniken wie Glasschnitt, Vergoldung und Mosaiklegung, um sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Arbeiten zu schaffen.
Die Gründung des Hauses geht auf das Jahr 1847 zurück, als Joseph Gabriel Mayer das Unternehmen ins Leben rief. Unter der Herrschaft von König Ludwig II erhielt die Institution 1882 den Titel einer Königlich-Bayerischen Kunstanstalt verliehen, was ihre Bedeutung für die bayrische Kunstszene unterstreicht.
Die Werkstatt ist eng mit der Glastradition Münchens verbunden und wird heute von Künstlern aus verschiedenen Ländern besucht, die hier lernen und zusammenarbeiten. Der Ort zieht Menschen an, die sich für handwerkliche Kunsttechniken interessieren und die Verbindung zwischen altem Handwerk und moderner Kreativität schätzen.
Besucher können geführte Touren durch die Werkstatt buchen, um Handwerker bei ihrer Arbeit zu beobachten und die verschiedenen Produktionsstufen zu verstehen. Es ist sinnvoll, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und bequeme Schuhe zu tragen, da man beim Besuch viel zu Fuß unterwegs ist.
Das Unternehmen unterhält ein Büro in New York und hat Arbeiten in verschiedenen Ländern der Welt ausgeführt, von Pakistan bis Chile. Diese weltweite Präsenz zeigt, wie eine Münchner Institution traditionelle Handwerkskunst auf internationaler Ebene verbreitet hat.
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