Maria Schutz und St. Andreas, Moderne Kathedrale im Untergiesinger Viertel, München, Deutschland.
Die Kathedrale Maria Schutz und St. Andreas ist ein modernes Kirchengebaeude mit rechteckigem Grundriss, das sich durch eine zentrale Kuppel mit Kreuz und drei halbkreisformige Apsiden auszeichnet. Die Struktur verbindet zeitgenossisches Design mit traditionellen religiosen Elementen der byzantinischen Architektur.
Das Gebaeude wurde am 17. Oktober 1976 geweiht und ersetzt einen frueheren Kirchenbau aus den 1920er Jahren, der waehrend der Bombardements im Zweiten Weltkrieg zerstoert wurde. Der Neubau war eine wichtige Rekonstruktion fuer die byzantinisch-katholische Gemeinde in Deutschland.
Die Bronzerelefs am Eingang zeigen den heiligen Wladimir und die heilige Olga, die Gründer des Christentums in der Ukraine für die byzantinische Tradition. Sie prägen den Charakter des Ortes und zeigen seine Verbindung zur östlichen Kirche.
Der Ort ist das Hauptreligioeszentrum fuer ukrainische Katholiken des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, mit regelmaessigen liturgischen Gottesdiensten. Die genauen Oeffnungszeiten und Servicezeiten sollten im Voraus geprueft werden, um sich auf Besuche vorzubereiten.
Ein Gedenkstein steht vor dem Gebaeude seit dem 22. November 2008 und erinnert an die Opfer der Holodomor-Hungersnot in der Ukraine. Der Stein bietet Besuchern einen Ort fuer Besinnung auf diesen Teil der ukrainischen Geschichte.
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