Kloster Wörschweiler, Zisterzienser Klosterruinen in Homburg, Deutschland.
Wörschweiler Abbey ist eine Zisterzienserabtei, deren Ruinen auf dem Marienberg stehen und mittelalterliche Steinstrukturen zeigen. Die erhaltenen Mauern und Fundamente belegen die Bauweise des 12. Jahrhunderts und geben Einblick in das Klosterleben.
Graf Friedrich von Saarwerden und seine Frau Gertrud gründeten das Kloster 1131, das später unter die Leitung von Villers-Bettnach kam. Der Anschluss an das andere Kloster verstärkte die Bindung an die Zisterzienser und ihre Regeln.
Das Kloster war ein Ort der Gelehrsamkeit, wo Mönche Bücher abschrieben und religiöse Texte kopierten. Diese Schreibarbeit prägte das geistige Leben der Region und verband das Kloster mit anderen Klöstern in weiter Ferne.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und liegt auf einem Berghang, daher sollte man mit unebenem Gelände rechnen. Festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden der Mauern und der Umgebung sind zu empfehlen.
Das Kloster nutzte die Lage auf dem Berg für ein durchdachtes Wassersystem, das Bäche umleitete und die Bewirtschaftung der Felder unterstützte. Diese Ingenieursleistung zeigt, wie praktisch und organisiert die Mönche bei ihrer Arbeit waren.
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