Bavaria-Buche, Historische Buche in Altmannstein, Deutschland
Die Bavariabuche war eine Rotbuche (Fagus sylvatica) an der Stenzenhofer Straße, 350 Meter nordwestlich von Pondorf in der Gemeinde Altmannstein, Oberbayern. Ihr Stamm hatte einen Umfang von neun Metern, der Baum war 22 Meter hoch. Die Krone maß über 30 Meter im Durchmesser und bedeckte etwa 750 Quadratmeter. Vermutlich entstand sie aus dem Zusammenwachsen von zwei oder drei Buchen, die etwa einen Meter auseinanderstanden.
Der Baum entstand über Jahrhunderte an seinem Standort und wurde zu einem anerkannten Landmarker für die Region. Im Jahr 2013 zerstörte ein schwerer Sommersturm den Baum vollständig.
Bekannt wurde der Baum durch einen Filmbeitrag des Bayerischen Fernsehens in den frühen 1980er Jahren, entstanden mit dem Pondorfer Ortschronisten Franz Fersch. 1987 zierte er eine Sammelteller-Ausgabe von Ernst Wetteroth, und der Fotograf Willy Matheisl erstellte 1992 eine zwölfteilige Monatsserie. Seit 2022 markiert der „Garten der Bavariabuche“ den Standort mit Informationstafeln.
Der Standort liegt an der Stenzenhofer Straße, 350 Meter nordwestlich des Ortsteils Pondorf der Gemeinde Altmannstein im Naturpark Altmühltal. Seit 2022 befindet sich dort der „Garten der Bavariabuche“ mit zahlreichen Informationstafeln zum Baum, seinem Umfeld und seiner Geschichte. Das Areal um den Stamm wurde 1997 zum Schutz des Bodens und der Wurzeln eingezäunt; das Holz soll nicht entfernt werden, der Standort vielmehr ein Totholz-Biotop werden.
Der Baum war vor seiner Zerstörung einer der meistfotografierten Bäume Deutschlands und wurde in zahlreichen regionalen Publikationen abgebildet. Seine charakteristische Silhouette machte ihn zu einem erkennbaren Symbol der Gegend.
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