Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Verwaltungsgericht in Maxvorstadt, Deutschland
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ist das oberste Verwaltungsgericht des Freistaats Bayern und hat seinen Sitz an der Ludwigstraße in München-Maxvorstadt. Das klassizistische Gebäude liegt gegenüber der Bayerischen Staatsbibliothek und gehört zu einem dichten Gefüge von staatlichen Institutionen entlang dieser breiten Straße.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof wurde 1879 gegründet und gehört damit zu den ersten spezialisierten Verwaltungsgerichten im deutschsprachigen Raum. Seine Errichtung war Teil einer Justizreform, die Streitigkeiten mit Behörden aus der ordentlichen Gerichtsbarkeit herauslöste.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof liegt direkt an der Ludwigstraße, einer der wichtigsten Prachtstraßen Münchens, und ist damit Teil eines Ensembles aus Staatsgebäuden, das das Stadtbild von Maxvorstadt prägt. Wer an dem Gebäude vorbeigeht, bemerkt die ruhige, zurückhaltende Fassade, die gut in das klassizistische Bild der Straße passt.
Das Gebäude liegt an der Ludwigstraße und ist sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Da es sich um ein aktives Gericht handelt, sind weite Teile des Gebäudes der Öffentlichkeit nicht zugänglich; ein Besuch von außen reicht jedoch aus, um die Architektur zu sehen.
Neun Richter des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs sind gleichzeitig auch Mitglieder des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs. Diese personelle Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Gerichtstypen ist in Deutschland ungewöhnlich.
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