Bevertalsperre, Stausee im Bergischen Land, Deutschland
Die Bevertalsperre erstreckt sich über mehrere Kilometer und liegt umgeben von bewaldeten Hängen zwischen Hückeswagen, Radevormwald und Wipperfürth im Bergischen Land. Das Wasser füllt ein langes Tal aus, und an den Ufern wechseln sich schmale Streifen Wiese mit dichtem Wald ab.
Zwischen 1896 und 1898 wurde das Bauwerk errichtet, um die wachsende Industrie im Wuppertal mit Trinkwasser zu versorgen. In den Jahren 1935 bis 1938 folgten umfassende Arbeiten, die Damm und Technik verstärkten und an gestiegene Anforderungen anpassten.
An warmen Tagen nutzen viele Familien die offiziellen Badestellen, während Wanderer entlang der Uferwege unterwegs sind und an verschiedenen Punkten Rast machen. Der Name stammt vom Fluss Bever, der hier aufgestaut wurde und dessen Tal sich früher tief durch die bewaldeten Hügel zog.
Die Zufahrt erfolgt über die B483 von Radevormwald oder die B237 von Wipperfürth, mehrere Parkplätze liegen in der Nähe der Ufer. An manchen Standorten wird eine Parkgebühr erhoben, daher lohnt es sich, Kleingeld bereitzuhalten.
Unter der Wasseroberfläche verbinden Tunnel dieses Becken mit den benachbarten Talsperren Neye und Schevelinger, die zusammen ein gemeinsames System bilden. Dieser Verbund trägt den Namen Beverblock und ermöglicht den Ausgleich von Wassermengen zwischen den drei Anlagen.
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