Bergkirche St. Marien, Gotische Kirche in Annaberg-Buchholz, Deutschland.
Die Bergkirche St. Marien ist eine gotische Kirche in Annaberg-Buchholz, die sich durch ihre steinernen Ornamente und farbigen Fenster auszeichnet. Das Gebäude zeigt sowohl gotische als auch Renaissance-Merkmale und prägt das Stadtbild mit seiner aufragenden Silhouette.
Herzog Georg der Bärtige, Gründer Annabergs, legte 1502 den Grundstein; finanziert wurde der Bau durch die „Büchsenpfennige“ der Annaberger Knappschaft. Zwischen 1502 und 1511 entstand die einzige bergmännische Sonderkirche Sachsens. Stadtbrände 1604, 1630, 1664 und 1731 zerstörten sie teilweise; die heutige äußere Gestalt geht auf 1736 zurück. Im Ersten Weltkrieg wurde die Glocke eingeschmolzen, 1996 erhielt die Kirche eine neue Bronzeglocke.
Die Kirche trägt den Namen der Jungfrau Maria und prägt das Erscheinungsbild des Marktplatzes mit ihrer markanten Präsenz. Sie ist eng mit der Bergbautradition der Region verbunden und diente über Jahrhunderte als Versammlungsort für die lokale Gemeinschaft.
Die Kirche ist vom Marktplatz aus leicht zu erreichen und kann zu Fuß erkundet werden. Besucher sollten beachten, dass Andachtszeiten die Besichtigung beeinflussen können und es ratsam ist, sich vorher zu informieren.
Im Ersten Weltkrieg wurde die Glocke eingeschmolzen; die heutige, gegossen von der Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer, kam erst 1996 auf Betreiben der Bergknapp- und Brüderschaft „Glück auf“ Frohnau hinzu. Sie misst 790 mm im Durchmesser, wiegt 295 kg und klingt im Schlagton b′.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.130 Mitwirkenden weltweit.