Bielsteinhöhle mit Lukenloch, Naturschutzgebiet in Horn-Bad Meinberg, Deutschland.
Die Bielsteinhöhle mit Lukenloch ist ein Naturschutzgebiet mit einer engen Kalksteinschlucht, die etwa 300 Meter lang ist und Wände bis zu 15 Meter hoch aufweist. Das Gelände umfasst etwa 19 Hektar und enthält mehrere Höhlenöffnungen, darunter eine trichterförmige Vertiefung von etwa 26 Metern Tiefe.
Die Höhle war während der Urzeit ein Wohnplatz und Zufluchtsort für Menschen in der Region. Später wurde sie vor allem als Winter- und Sommerquartier für Fledermäuse bekannt und bleibt bis heute ein wichtiger Rückzugsort für diese Arten.
Fledermäuse nutzen diese Höhle seit langem als Winterquartier und prägen das Leben in der Schlucht grundlegend. Besucher können die Spuren dieser nächtlichen Bewohner in den Felswänden und Höhleneingängen beobachten.
Der Zugang zur Höhle ist von September bis Mai geschlossen, um die Winterruhe von Fledermäusen zu schützen. Wer im Sommer kommt, sollte fest verschlossene Wege nicht verlassen und besondere Rücksicht auf das empfindliche Ökosystem nehmen.
Der Name Lukenloch bezieht sich auf die trichterförmige Öffnung an der Oberfläche, durch die kalte Luft in die tieferen Bereiche der Höhle eindringt. Dieses natürliche Belüftungssystem schafft besondere Bedingungen, die es Fledermäusen ermöglichen, dort spezifische Räume zum Überwintern zu nutzen.
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