Schifferhaus, Geschütztes Kulturdenkmal im Schnoorviertel, Bremen, Deutschland
Das Schifferhaus ist ein Fachwerkgebäude am Stavendamm 15 im Bremer Schnoor, 1630 am Südufer der Klosterbalge errichtet, eines mittelalterlichen Nebenflusses der Weser. Erhalten sind das mit Steinen ausgemauerte Fachwerk, der rückwärtige Anbau von 1750 und die Gaube mit drei Fenstern von etwa 1925; das Erdgeschoss bestand ursprünglich aus einem einzigen Raum von rund 28 m².
Das Gebäude entstand 1630 und erfuhr in den 1750er Jahren erste Erweiterungen, gefolgt von weiteren Umbauten in der 1920er Jahren. Die ursprünglichen Holzbalken im Inneren stammen aus dieser Gründungszeit und tragen noch die Spuren des handwerklichen Könnens bremeischer Zimmerleute.
Ihren Namen erhielt das Haus von einem Besitzer, der sich um 1920 der Schifffahrt besonders verbunden fühlte und im Erdgeschoss ein Kolonialwarengeschäft eröffnete. Vor dem Gebäude steht seit etwa 100 Jahren ein öffentlicher Brunnen. Am Tag des offenen Denkmals ist das Haus in der Regel für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Haus steht am Stavendamm 15 im Schnoor, vor ihm befindet sich seit etwa 100 Jahren ein öffentlicher Brunnen. In der Regel ist es am Tag des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit zugänglich; sonst hängt ein Besuch von der jeweiligen Nutzung des Erdgeschosses ab, daher sollte man sich vorher erkundigen.
Theodor Dahle, Eigentümer von 1919 bis 1968, betrieb im Erdgeschoss einen Schiffsproviant- und Kolonialwarenladen, bevor er dort ein privates Museumsgasthaus einrichtete; die oberen Räume blieben nach dem Tod seiner Frau Johanne unverändert, das Museum bestand weitgehend so bis Ende 2005.
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